Gefährliche Nebenwirkungen, die kaum jemand kennt. Darum solltest du auf keinen Fall Walnüsse essen wenn du dieses Medikament nimmst.

Irgendwann nimmt wohl jeder in seinem Leben einmal Medikamente. Ob es nun ein leichtes Schmerzmittel ist oder ein Antibiotikum gegen eine Infektion, die moderne Medizin hat schon großartige Mittel geschaffen, um viele Leiden zu lindern. Meistens wird man in der Apotheke und von den Ärzten auch aufgeklärt, wie ein Medikament zu nehmen ist, und immer liegt auch ein Beipackzettel in der Schachtel. Dennoch wissen viele Menschen nicht, dass auch bestimmte Lebensmittel unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen können, wenn sie mit den falschen Medikamenten gemischt werden. Hier sind acht Medikamenten-Typen, die sehr verbreitet sind. Wenn dein Arzneimittel zu diesen gehört, solltest du es niemals zusammen mit diesen Lebensmitteln verzehren. Frage aber im Zweifelsfall immer deinen verschreibenden Arzt!

Flickr/sophistechate

Blutdruckmittel
Wenn du unter hohem Blutdruck leidest und Mittel dagegen nimmst, solltest auf keinen Fall Bananen essen. Denn einige Blutdruckmittel erhöhen die Kaliumwerte im Körper, und davon enthalten Bananen reichlich. Bei zu hohen Kaliumwerten kann es zu unregelmäßigem Herzschlag kommen!

Flickr/mkorcuska

Herztabletten
Schwarze Lakritze und Herztabletten vertragen sich nicht. Schwarze Lakritze enthält nämlich Glycyrrhizinsäure, die in Verbindung mit Digoxin, einem häufigen Wirkstoff, zu Herzrhythmusstörungen führen kann. Außerdem kann Lakritze die Wirkung des Medikamentes schwächen und somit zu Komplikationen führen.

Tetrazykline Antibiotika
Abgesehen davon, dass Antibiotika immer so lange genommen werden müssen, bis die Schachtel leer ist, sollte man während der Behandlung mit tetrazyklinen Antibiotika auch auf Milchprodukte verzichten. Das Kalzium in der Milch verringert die Aufnahmefähigkeit des Körpers für Antibiotika. Dadurch können sie nicht ihre volle Kraft entfalten.

Flickr/fdecomite

Cholesterin
Wenn du hohe Cholesterinwerte hast und Mittel dagegen nimmst, ist die Grapefruit nicht deine „beste Freundin“. Der Saft der Grapefruit bewirkt, dass cholesterinsenkende Medikamente schneller als erwünscht aufgenommen werden. Dies führt zu Wirkungsschwankungen und auch zu ungewollten Nebenwirkungen. Lass die Zitrusfrucht also das nächste Mal lieber stehen.

Schilddrüsenhormone
Halte dich von Walnüssen fern, wenn du Schilddrüsenhormone einnimmst. Walnüsse enthalten nämlich viele Ballaststoffe, die die Aufnahme der Schilddrüsenhormone in den Körper vermindern. Generell solltest du in deiner Ernährung darauf achten, nicht übermäßig viele Ballaststoffe zu dir zu nehmen.

Flickr/inyucho

Bei bakteriellen Infekten
Wenn du an einem bakteriellen Infekt leidest, solltest du kein Räucherfleisch essen. Denn die darin enthaltenen Aminosäuren können zu einem gefährlich hohen Blutzuckerspiegel führen. Sie sind vor allem in geräuchertem Fleisch, Salami und Schmelzkäse zu finden.

Gerinnungshemmer
Kaum einer weiß es, doch der leckere Cranberrysaft ist ein natürliches Blutverdünnungsmittel. Wenn du also auf Gerinnungshemmer angewisesen bist, gehört dieser Saft vom Speisezettel gestrichen. Denn ein Gerinnungsmittel mit einem Blutverdünner zu mischen, wird schnell gefährlich.

Flickr/calliope

Blutverdünnende Mittel
Im Gegenzug hat Spinat nichts auf deinem Teller verloren, wenn du Blutverdünner nimmst. Denn, wie bei vielen anderen grünen Blattgemüsesorten auch, kann der hohe Vitamin-K-Gehalt der Wirkung von Gerinnungsmitteln entgegenwirken. Du solltest nach Möglichkeit Kohl, Brokkoli sowie die meisten dunkelgrünen Gemüsesorten erst einmal vom Teller verbannen und mit deinem Arzt über Alternativen sprechen.

Flickr/grumpy-puddin

Auch wenn die moderne Medizin in den letzten Jahren und Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht hat, sollte man doch nicht die Wechselwirkung von Arzneimitteln mit so einfachen Dingen wie Lebensmitteln unterschätzen. Denn alles, was wir in unseren Körper „füllen“, hat Einfluss auf unsere Biochemie – und zwar in beide Richtungen. Gerade bei chronischen Leiden sollte man daher immer genau darauf achten, welche Wechselwirkungen entstehen können. Und Lebensmittel sind zum Glück etwas, bei dem man mit wenig Aufwand viel bewirken kann. Das Beste: Du musst meist nicht einmal etwas tun – nur etwas weglassen.

Be the first to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*